Es geht los – G20 in Hamburg

Seit Monaten laufen die Vorbereitungen für Gegenaktivitäten gegen den G20-Gipfel in Hamburg. Für ein gemeinsames Zeichen der Rebellion, der Hoffnung und der grenzenlosen Solidarität. Damit wir uns an Hamburg erinnern werden wie an Seattle oder an Heiligendamm, als einen Meilenstein und einen neuen Anfang. Ob es gelingt? Am Ende entscheidet die Straße.

SONDERZUG NACH HAMBURG
Am Mittwochabend hält der Sonderzug nach Hamburg in Heidelberg. Es sind fast alle Tickets aus Heidelberg verkauft. Falls ihr spontan mitfahren wollt: Es gibt einen Last-Call-to-Hamburg. Tickets könnte ihr auch direkt im Zug oder am Abfahrtsgleis noch kaufen. Es soll nicht am Geld scheitern. Falls ihr nicht den gesamten Fahrpreis von 60€ für Hin und Rückfahrt aufbringen könnte, finden wir eine Lösung.

An dieser Stelle wollen wir Euch die dritte Mitteilung der IL zum G20-Gipfel nicht vorenthalten:


Dem Unrecht und der Unvernunft des Kapitalismus nicht tatenlos zuschauen

Dritte Mitteilung der Interventionistischen Linken anlässlich des G20-Gipfels in Hamburg

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Soliparty Perspektive Feminismus und Vortrag zur marxistischen Staatskritik

Wir möchten Euch auf zwei Termine nächste Woche hinweisen. Zum einen findet am Donnerstag, den 29.06.17 ein Vortrag zur „Einführung in die marxistische Staatskritik statt. Los gehts um 20 Uhr im A*telier (Hans-Bunte-Str. 6). Es ist die letzte Veranstaltung der Vortragsreihe des lokale Block-G20-Bündnises in Heidelberg. Die heiße Phase beginnt.

Am Freitag, den 30.06.17 findet in der Villa Nachttanz eine Soliparty für Perspektive Feminismus statt. Los gehts ab 20 Uhr mit Grillen. Es folgt um 21 Uhr ein Gartenkonzert und ab 22 uhr sind DJs am Start (#AllFemaleLineup). Wird klasse!

15 Jahre Infoladen Heidelberg – Sa 24.04.17 ab 21h

Seit 2002 existiert der Infoladen Heidelberg im Café Gegendruck und feiert somit dieses Jahr sein 15-jähriges Bestehen! Das heißt auch 15 Jahre Bücher, Zeitschriften, Buchvorstellungen, Vorträge und Diskussionen. Wir gratulieren recht herzlich und machen euch gern auf die kleine Feier am kommenden Samstag im Gegendruck aufmerksam (Achtung: Link geht zu Facebook).

Los gehts am Sa, den 24.04.17 ab 21 Uhr
Café Gegendruck, Fischergasse 2, HD-Altstadt

Nach dem Aufräumen gibts dann quasi im Anschluss unsere Vokü am Sonntag, den 25.06. ab 20 Uhr. Es gibt fancy Sojasteakburger, Salat und Schokoeis (wenn ihr Glück habt). Außerdem haben wir nochmal ein Infoupdate zu G20 für euch. Kommt vorbei!

Filmvorführung im A*telier: Das negative Potential

„Der Staat ist ein Palast, in den man hineintritt, der aber keinen Hinterausgang hat. Man kann in diesem Palast höchstens nach oben kommen. Man kann sich in die Institutionen hineinbegeben, aber dann bleibt man drin. Viele fühlen sich dabei glücklich. Das ist die Faszination der gesellschaftlichen, der bürgerlichen Machtverhältnisse. Eine Faszination allerdings, unter der wir im Grunde alle leiden.“

-Johannes Agnoli

Am 01. Juni läuft im A*telier das „Negative Potential – Johannes Agnoli im Gespräch“. Das einstündige Interview gibt einen ersten Einblick in das Denken des Staatskritikers.

Das A*telier findet ihr in der Hans-Bunte-Straße 6, (es ist zugegeben etwas versteckt, aber ihr werdet es schon finden…folgt den Schildern) Los geht’s um 20 Uhr.

„BÜRGERDIALOG“ ZUM G20-GIPFEL 2017

Unsere Stellungnahme zum sog. „Bürgerdialog“ in Heidelberg im Vorfeld des G20-Gipfels im Juli in Hamburg.

Im Januar dieses Jahres hat die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, Theresia Bauer, verschiedene Gruppen, darunter auch uns, zu einer „Diskussion zu Studiengebühren für internationale Studierende und Zweitstudium“ eingeladen. Wir haben auf diese Einladung mit einer Erklärung reagiert, in der wir darauf hinwiesen, dass bei „Beteiligungsverfahren […] davon auszugehen [ist], dass die Ergebnisse für ein in solchen Verfahren zur Diskussion gestelltes Thema bereits vor der Diskussion mit den ‚Bürger*innen‘ feststehen und diese lediglich von einer Seite medienwirksam zu legitimatorischen Zwecken benutzt werden können.“ Zudem könne, so unsere damalige Argumentation „davon ausgegangen werden, dass in der Wirkung der Einladung den negativen und als destruktiven bewerteten Demonstrationen ein positives und als konstruktiv bewertetes Bild eines Dialoges zwischen Ministerin und ‚ihren‘ Studierenden gegenübergestellt wird.“
Wir wollen an dieser Stelle keine hellseherischen Fähigkeiten für uns beanspruchen, ist das Ergebnis dieser ganzen Debatte und die real verwirklichte Politik doch so banal vorherzusehen: Am 03.05.2017 wurden im Baden-Württembergischen Landtag Studiengebühren für internationale Studierende und für das Zweitstudium beschlossen. Es wäre naiv nun darauf hinzuweisen, dass in dem damaligen Treffen der Studierenden mit der Ministerin nahezu alle Anwesenden gegen die Einführung von Studiengebühren im Allgemeinen argumentiert haben. Aus diesem Grund hatten wir uns damals auch dafür ausgesprochen dem harmonisierenden und pseudopartizipatorischen Dialog den Protest auf der Straße entgegenzustellen.

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