A + C Kneipe am 21. Juni!

Am Freitag, den 21.06.2019 findet wie jeden dritten Freitag im Monat die A+C Kneipe statt. Ein guter Anlass um uns kennenzulernen oder in gemütlicher Runde über politische Themen zu diskutieren. Kommt vorbei!

Am 21.06.19 ab 19:30 Uhr im Café Gegendruck, Fischergasse 2, HD-Altstadt.

Thema diesmal:

Filmkneipe mit anschließender Diskussion zu „Die Mondverschwörung“ von Thomas Frickel 🎬

In dieser Kneipe schauen wir gemeinsam die Doku „Die Mondverschwörung“ von Thomas Frickel (2011). Ausgehend von der Frage, wem eigentlich der Mond gehört, interviewt der Chefreporter des deutschsprachigen amerikanischen Fernsehsenders DDC-TV Menschen in Deutschland zu ihren
verschwörungstheoretischen Ideologien. Die interviewten Personen berichten über ihre rechtsradikal aufgeladenen Ideen, die nicht selten die Hoffnung eines Auferstehens des dritten Reiches beherbergen.

Wir finden es wichtig, sich vor dem Hintergrund der Ausbreitung irrationaler Ansichten kritisch mit Esoterik und Verschwörungstheorie auseinander zu setzen. Auch wenn viele der Interviews aufgrund von akuter Absurdität und Verrücktheit zum lachen einladen:

Bezeichnenderweise kommen Rechtsradikalität und Antisemitismus in den Erzählungen der Interviewten immer wieder auf und machen so einen wichtigen Teil des Gedankengutes aus. Im Anschluss des Films wollen wir über die Bedeutung dieser absurden Wahrheiten über die Welt diskutieren und darüber sprechen, was sie mit dem rechtsradikalen Milieu zu tun haben.

Hier findet Ihr den Trailer zum Film und könnt Euch einen ersten Eindruck verschaffen.

Wie immer gibt es Snacks und Cocktails für den Gemütlichkeitsfaktor 🙂

ENDE GELÄNDE 19.-24.06.19, Rheinisches Braunkohlerevier

Vom 19.-24. Juni 2019 ruft das Aktionsbündnis Ende Gelände zum sechsten Mal zu massenhaften zivilen Ungehorsam im Rheinischen Braunkohlerevier auf. Tausende Menschen aus ganz Europa werden erwartet, um für Klimagerechtigkeit einzustehen. Es bleibt beim Versprechen, wieder zu kommen bis der letzte Bagger ruht und das bedeutet auch dieses Jahr wieder in die Grube zu steigen.

Daher bieten wir von Akut+c euch am 16. Juni, um 21 Uhr noch einen Last-Minute-Infoabend an! Etwas im Stil: ++Kurzer Abriss über EG++ aktuelle oder akute Fragen angehen ++ Möglichkeiten bei EG auch noch in letzter Minute mitzuwirken++ Alles ganz gemütlich während der leckeren VoKü vom SDS im Cafe Gegendruck, Fischergasse 2. Die beginnt bereits um 20 Uhr.

Beachtet auch die aktuellen Infos auf der Ende Gelände Homepage. Von Anreise-Infos über Bettenbörse bis hin zu neuen Checklisten für Bezugsgruppe ist die Seite gefüllt.

SYSTEM CHANGE NOT CLIMATE CHANGE! Auf geht’s, ab geht’s – Ende Gelände!

Ihr könnt nicht dabei sein? Jede Unterstützung ist willkommen. Ob ihr die Aktion über eure sozialen Medienkanäle teilt oder an ENDE GELÄNDE spendet. Ihr könnt auch eine Petition unterschreiben – denn RWE pickt sich nun gezielter einzelne Aktivistinnen raus und versucht sie mit saftigen Geldstrafe-Forderungen oder Unterlassungserklärungen kleinzukriegen. Von der Hambacher Forst Aktivistin Eule über die Pressesprecherin Kathrin Henneberger und aktuell den Aktivisten Daniel.

Hier gehts zur Petition! Denn legen sie sich mit einer*m an, legen sie sich mit der ganzen Umweltbewegung an!

 

A+c Kneipe | Party | Fr. 17. Mai

Ja, der Kapitalismus nervt! Die Mieten steigen, die Vermieter*innen tun nur das nötigste und eine Besserung lässt noch auf sich warten. Ohne Frage die Zwänge nehmen zu: Konkurrenz, Entfremdung, Überwachung!
Trotzdem finden wir, dass kleine Inseln der Glückseligkeit geschaffen werden können! Feiern wir gemeinsam für einen Aufbruch ins gute Leben! Denn von Enteignung bis hin zur Vergesellschaftung zeigen sich schon heute kleine Lichtblicke am Ende des Horizonts.

Für Musik ist gesorgt: Von Fem-Pop bis Postpunk ist für alle etwas dabei. Dazu gibt‘s nur das beste aus der Flasche und leckere Cocktails.

Demo 17. Mai „Mietenwahnsinn stoppen!“

Als Mitglied des Heidelberg Wohnraumbündnisses laden wir zur Demonstration am 17. Mai, 17 Uhr an der Stadtbücherei ein.

Hier der Aufruf der Bündnisses:

Auch in Heidelberg sind ein angespannter Wohnungsmarkt und die Angst vor einer Verdrängung ins Heidelberger Umland für Menschen mittleren und niedrigen Einkommens Alltag. Die sogenannte Mietpreisbremse schafft dabei keine Abhilfe, denn der städtebauliche Fokus liegt weiterhin auf der maximalen Generierung neuer Arbeitsplätze und einer Erweiterung von Gewerbeflächen, statt auf sozialem Wohnungsbau. Dadurch spitzt sich das Problem weiter zu. Die vergleichsweise schon geringe Sozialwohnungsquote Heidelbergs hat sich seit 2005 nochmals halbiert. Selbst im Handlungsprogramm Wohnen der Stadt Heidelberg 2017 wird darauf hingewiesen, dass mindestens 400 neue geförderte Wohnungen pro Jahr notwendig seien, um den Wohnungsmarkt zu entspannen, dennoch verfehlt die Stadt dieses Ziel Jahr für Jahr aufs Neue.

Trotz vieler Versprechungen führen die neu gewonnenen Wohnflächen nicht zu einer Entspannung der Situation. Vielmehr träumt OB Würzner von der Umsetzung des Heidelberger Silicon Valley im Patrick-Henry-Village.

Die Stadtverwaltung könnte bezüglich der Wohnungsnot in Heidelberg anders handeln. Solange diese Handlungsmöglichkeiten aber nicht genutzt werden, bleiben die Probleme hausgemacht. Gleichzeitig ist zu beobachten, dass der Markt alleine ebenso wenig in der Lage ist, die Wohnungsnot zu lösen. Im Gegenteil, sinkende Miet- und Eigentumspreise sind für eine profitorientierte Immobilien und Bauwirtshaft nichts wünschenswertes. Eine Entspannung des Wohnungsmarktes in Heidelberg ist weder absehbar noch von Seiten der Stadt nachhaltig geplant.

Es ist unsere Stadt! Und es muss etwas passieren! Für uns ist klar, dass Wohnraum kein Spekulationsobjekt des profitorientierten Marktes sein darf. Wir fordern deshalb ein Ende des privaten Wohnraummarktes hin zu einer Vergesellschaftung und demokratischen Selbstverwaltung. Wir wollen bezahlbaren & guten Wohnraum für alle. Das kann nur dann gelingen, wenn ein gleicher Zugang zu Wohnraum unabhängig von Aufenthaltsstatus, finanziellen Möglichkeiten, Hautfarbe, Geschlecht, Sexualität oder Religion geschaffen wird.

Kommt mit uns auf die Straße und kämpft mit uns für bezahlbare und gute Wohnungen für alle!

WAS? Demo „MIETENWAHNSINN STOPPEN!“

Wann? 17. Mai ab 17 Uhr

Wo? Treffpunkt: Stadtbücherei, HD-Bergheim

Heimat – Eine Besichtigung des Grauens

Wir freuen uns die szenische Lesung mit Thomas Ebermann und Thorsten Mense am 10. Mai 2019 im Theater im Romanischen Keller um 20 Uhr ankündigen zu können!

Einlass: 19:30 Uhr
Eintritt frei, Spenden erwünscht (Richtwert 5-15 €)

Heimat – Eine Besichtigung des Grauens. »Heimat« boomt und es scheint kein Entrinnen aus ihr zu geben. Jeder und jede muss sie haben, lieben, vermissen, verteidigen oder tief im Herzen tragen. Ob Greenpeace oder Kaufland, die Identitären oder die Grünen, Horst Seehofer oder Bodo Ramelow: Alle machen mit – und niemand fragt »Warum?«. Wo bleibt der Zweifel und die Skepsis, wenn plötzlich alle das gleiche wollen und fühlen? Thomas Ebermann  und Thorsten Mense werden sich daher nicht mit einem weiteren Heimatbegriff an der Debatte beteiligen, sondern fühlen sich stattdessen den historischen wie zukünftigen Opfern von Heimat verbunden. Denn der Boom der Heimat ist das Grundrauschen der gesellschaftlichen Rechtsentwicklung, der Soundtrack zur völkischen Mobilmachung, die Einstimmung auf kommende Zumutungen und Unmenschlichkeiten. Die Referenten stellen sich dem entgegen – unausgewogen, schroff und negatorisch. Weitere Infos unter heimatfeindschaft.de

Thomas Ebermann ist Autor, Gründungsmitglied der Grünen, Publizist und Dramaturg und hat jahrelang satirische Lesungen veranstaltet und über 50 literarische Stoffe zu szenischen Lesungen bearbeitet.

Thorsten Mense ist freiberuflicher Soziologe (Dr. phil.), Journalist, Autor und Filmvorführer. 2016 erschien von ihm das Buch „Kritik des Nationalismus“. Er ist Mitglied im Forum für kritische Rechtsextremismusforschung (FKR) in Leipzig. Quelle: https://www.heimatfeindschaft.de/ueber-uns/

Künstlerische Mitarbeit: Florian Thamer (Theaterkollektiv EGfKA) und Peter Bremme (Radio FSK Hamburg)

Facebook

HEIMAT – Eine Besichtigung des Grauens farbe2

Wohnraum für alle! Soliparty Wohnraumbündnis Heidelberg

Am 04.05.19 steigt die erste Soliparty des Wohnraumbündisses Heidelberg in der Villa Nachttanz. Als Mitinitiator*innen des Wohnraumbündnisses möchten wir euch herzlich einladen auf einen feucht fröhlichen Abend.

Neben der Filmaufführung „Das ist unser Haus!“ und wunderbarer Musik von Funk Johtsi and the Fabulous Nine und vielen DJanes und DJs, unter anderem aus dem Breidenbach Studio, habt ihr auch die Möglichkeit mit uns und anderen emanzipativen Initiativen ins Gespräch zu kommen.

Forderungen des Bündnisses:
Für uns ist klar, dass Wohnraum kein Spekulationsobjekt des profitorientierten Marktes sein darf.
Wir fordern deshalb ein Ende des privaten Wohnraummarktes hin zu einer Vergesellschaftung und demokratischer Selbstverwaltung. Wir wollen bezahlbaren & guten Wohnraum für alle.
Das kann nur dann gelingen, wenn ein gleicher Zugang zu Wohnraum unabhängig von Aufenthaltsstatus, finanziellen Möglichkeiten, Hautfarbe, Geschlecht, Sexualität oder Religion geschaffen wird.

Wo? Villa Nachttanz Im Klingenbühl 6 69123 Heidelberg
Wann? Einlass ab 20.30 Uhr
Was? Filmvorführung „Das ist unser Haus!“: 21 Uhr
Funk Johtsi and the Fabulous Nine: 22.30 Uhr
Im Anschluss drehen sich die Plattenteller:
Großer Floor: Techno by Breidenbach Studio & Solé Fìa
Kleiner Floor: Rock, Funk & Pop mit Djane Sprotte

Eintritt ab 22 Uhr 5€, Filmvorführung kostenlos

A+C Kneipe am 5. April!

Ausnahmsweise am ersten Freitag des Monats (05.04.2019) findet unsere A+C Kneipe statt. Ein guter Anlass um uns kennenzulernen oder in gemütlicher Runde über politische Themen zu diskutieren. Kommt vorbei!

Am 05.04.19 ab 19:30 Uhr im Café Gegendruck, Fischergasse 2, HD-Altstadt.

Thema diesmal:

When Science meets Activism
Umweltphysikalische Hintergründe aktueller Klimadebatten

Kein anderes Thema lockt derzeit in Deutschland so viele Menschen auf die Straße wie der Klimawandel. Dieser Umstand ist zunächst einmal sehr verwunderlich, da bisherige Massenmobilisationen nicht ohne eine direkte Betroffenheit oder konkrete Anlässe auskamen. Sei es durch Treffen von Regierungschefs wie bei dem G20 Gipfel in Hamburg, Großbauprojekte wie Stuttgart21 oder rassistische Angstphantasien von Pegida-Demonstrant*innen.April_Vorderseite

Der Klimaprotest hingegen speist seinen  Aktionismus indirekt aus wissenschaftliche Berichten des Weltklimarates. Der Handlungsbedarf der Protestierenden leitet sich somit nicht aus direkten Leidenserfahrungen oder Beobachtbarem im Alltag ab, sondern ist Abstrakter über Wissenschaftler*innen, Journalist*innen und einem populärwissenschaftlichen Klimadiskurs vermittelt.
In der kommenden Akut+C Kneipe wollen wir daher die wissenschaftlichen Hintergründe, auf denen die derzeitige Klimabewegung fußt, beleuchten und anschließend diskutieren, welche Form von Protest und Forderungen sich aus diesen ableiten sollten.

Wie immer soll’s informativ und gemütlich zugleich werden. Cocktails und Snacks erwarten euch!